Bätzing-Lichtenthäler besucht Mubea in Daaden

Veröffentlicht am 26.10.2022 in Allgemein
Dr. Jörgen Schulz, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Stephan Hentschel, Gabi Lück, vlnr

Bätzing-Lichtenthäler besucht Mubea in Daaden
Das internationale Familienunternehmen lebt die Kultur des Fortschritts

Im Rahmen ihrer Unternehmensbesuchsreihe „Zukunft der Arbeit“ besuchte die heimische SPD-Landtagsabgeordnete das internationale Familienunternehmen Mubea in Daaden. Von den Geschäftsführern Dr. Jörgen Schulz und Stephan Hentschel, sowie der Vorsitzenden des Betriebsrats, Gabi Lück empfangen, wurde zunächst das Unternehmen in einer Kurzpräsentation mit einem Rückblick in die Historie, die aktuellen Herausforderungen der Gegenwart und die Ziele der Zukunft beleuchtet, bevor sich ein intensiver Austausch zu Energiekosten, Fachkräftesituation und die Umsetzung von Verkehrsinfrastrukturprojekten anschloss. Im Rahmen der Firmenpräsentation zeigte sich Bätzing-Lichtenthäler, die das Unternehmen in den vergangen 20 Jahren immer wieder besucht hatte, beeindruckt von der immer weiter ausgebauten Innovationsfähigkeit. Neben den das Unternehmen bekannt gemachten Tellerfedern, haben sich, den Herausforderungen und Bedürfnissen des Marktes entsprechend, immer weitere Produkte entwickelt. Als Marktführer scheut Mubea auch nicht die Veränderung der Antriebstechnologien. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, diesen Wandel aktiv zu gestalten“, so Dr. Schulz, der gemeinsam mit der weiteren Geschäftsführung die Philosophie von Mubea, neue Fertigungstechnologie selbst zu entwickeln, um stets flexibel auf Kundenwünsche einzugehen, lebt. Die Abgeordnete zeigte sich sehr angetan von der Gestaltung der Transformation im Unternehmen und damit dem Erhalt der Zukunftsfähigkeit. „Mubea ist für unsere Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und vor allem ein bedeutender Arbeitgeber“, so die Abgeordnete, die in diesem Zusammenhang auch der Betriebsratsvorsitzenden dankte, die Interessen der Arbeitnehmer in diesem Transformationsprozess hervorragend zu vertreten. Die Geschäftsführung betonte ebenfalls, dass die Kultur des Fortschritts, die im Laufe der 100jährigen Unternehmensgeschichte etabliert wurde, nur gemeinsam mit den Mitarbeitenden gelebt und umgesetzt werden kann. „Die Mitarbeiter sind die Basis für unsere Innovationen“, brachten es Stephan Hentschel und Dr. Jörgen Schulz auf den Punkt. Damit ist es auch folgerichtig, dass das Unternehmen sehr stark in Aus- und Weiterbildung investiert, sich jedoch auch um den immer größer werdenden Fachkräftemangel sorgt. Noch mehr Sorgen bereiten jedoch die aktuellen und zukünftig zu erwartenden Kosten für Energie. Die Gesprächsrunde war sich einig, dass es schneller Hilfe und Deckelung dieser Kosten bedarf, da ansonsten die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens von dieser Kostenentwicklung überrollt wird. „Der angekündigte Gaspreisdeckel ist das richtige Instrument, jedoch wird es darum gehen, dass der damit verbundene Abwehrschirm in Höhe von 200 Milliarden Euro schnell umgesetzt wird, damit die Unternehmen wieder Planungssicherheit und Perspektive entwickeln können“, formuliert die Landespolitikerin ihre Forderung an den Bund. Zum Abschluss des Gespräches wurde auch noch ein Blick auf die nähere Infrastruktur geworfen.
Mit großem Unmut, sieht die Mubea-Unternehmensleitung die Situation der A45 und ihrer Brücken und appellierte an die Bundespolitik ihre Erwartungen. „Es darf nicht sein, dass hier eine so wichtige Verkehrsader praktisch lahmgelegt und somit für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer eine unzumutbare Verkehrssituation entsteht.“ Bätzing-Lichtenthäler, die den Unmut nachvollziehen und den Ärger darüber teilen kann, sagte zu, diesen, wie auch die anderen Gesprächspunkte aufzunehmen, an die zuständigen Stellen zu adressieren und dort, wo Landesspolitik originär betroffen ist, auch Rückmeldung zu geben. „Mit diesem Unternehmensbesuch soll auch für die Zukunft ein Kommunikationspfad geschaffen werden, um schnell und direkt miteinander in den Kontakt zu treten“, beschrieb die SPD-Abgeordnete abschließend ein weiteres Ziel der Besuchsreihe „Zukunft der Arbeit“ und sicherte ihre weitere Unterstützung zu.

 

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