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„Gute Nachrichten für den Westerwald“ – Hering und Bätzing-Lichtenthäler begrüßen Beschluss zum Wolf

„Gute Nachrichten für den Westerwald: Der Bundestag hat heute den Grundstein für einen neuen Umgang mit dem Wolf gelegt und Rechtssicherheit für die Jagd und ein praxisnahes Bestandsmanagement geschaffen.“ Mit diesen Worten kommentieren die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Hendrik Hering den Beschluss, den Wolf als "jagdbare Tierart" in das Bundesjagdgesetz aufzunehmen. Bätzing-Lichtenthäler und Hering verwiesen darauf, dass insbesondere ein Antrag der SPD-Bundestagsfraktion mit dem Koalitionspartner der CDU für Sicherheit und Klarheit bei den Regelungen zur Jagd auf den Wolf gesorgt hat.
„In Rheinland-Pfalz haben wir mit der Aufnahme des Wolfs ins Landesjagdrecht bereits einen Fortschritt mit Blick auf die Erfordernisse insbesondere der Weidetierhaltung und des ländlichen Raums erreicht“, betonten Bätzing-Lichtenthäler und Hering. „Dank der Änderungen auf Bundesebene haben wir nun noch bessere Möglichkeiten, die Interessen von Artenschutz, Tierhaltung sowie Wohn- und Freizeitraum auszugleichen. Ein zeitgemäßes Bestandsmanagement beim Wolf bedeutet vor allem in Regionen wie dem Westerwald, dass eine Entnahme schnell und rechtssicher möglich sein muss, wenn Schutzmaßnahmen nicht mehr praktizierbar sind oder Gefahrensituationen bestehen.“
Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten hatten sich vor der Entscheidung im Bundestag an den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Matthias Miersch, gewandt und die Sorgen und Herausforderungen der heimischen Region beim Thema Wolf geschildert. Dieser Beitrag ist in die Arbeit an der aktuellen Bundesgesetzgebung insbesondere mit Blick auf die schnelle Vollziehbarkeit revierübergreifender Managementpläne eingeflossen.
„In den vergangenen drei Jahren, seit dem Positionspapier der SPD-Landtagsfraktion zu einem konsequenten Bestandsmanagement beim Wolf über die Aufnahme ins Landesjagdrecht bis zur heutigen Bundestagsentscheidung, sind wir im Interesse vor allem der Menschen im ländlichen Raum große Schritte vorangekommen. Nun werden wir uns dafür einsetzen, die landesrechtlichen Vorgaben anzupassen, um unser Ziel schnell zu erreichen: einen praxisnahen, konsequenten und vernünftigen Umgang mit dem Wolf in unserer Heimat.“

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