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Großes Interesse an Informationsveranstaltung zum Ganztagsanspruch ab 2026

Auf große Resonanz ist die Online-Informationsveranstaltung zum Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) gestoßen, zu der die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler eingeladen hatte. An der Videoschalte nahmen nicht nur Interessierte aus dem Wahlkreis, sondern Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Regionen Rheinland-Pfalz teil. Damit wurde deutlich, dass das Thema über die Region hinaus viele Menschen bewegt.
Einen fundierten fachlichen Impuls gab Tobias Klag aus dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium. Er erläuterte die rechtlichen Grundlagen des Ganztagsförderungsgesetzes, den stufenweisen Einstieg ab dem Schuljahr 2026/2027 sowie den geplanten Vollausbau bis 2029. Dabei wurde deutlich, dass die Umsetzung anspruchsvoll ist, da unterschiedliche Rechtskreise betroffen sind. Während die Gesamtverantwortung beim örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe liegt, gelten schulische Ganztagsangebote im zeitlichen Umfang des Unterrichts als anspruchserfüllend. Dieses Zusammenspiel von Schule, Jugendhilfe und Kommunen stand im Mittelpunkt.
Zugleich wurde herausgestellt, dass Rheinland-Pfalz dank des seit 2002 konsequenten Ausbaus der Ganztagsschulen über sehr gute Voraussetzungen verfügt. Bereits heute nimmt ein großer Teil der Grundschulkinder Ganztagsangebote wahr, überwiegend im schulischen Bereich. Der weitere Ausbau der Angebote wird in den kommenden Jahren fortgeführt, um den steigenden Bedarf verlässlich abdecken zu können.
Im Anschluss an den Impuls entwickelte sich eine lebhafte Fragerunde. Die Möglichkeit, diese Fragen direkt mit einem zuständigen Vertreter des Bildungsministeriums zu klären, wurde von vielen Teilnehmenden genutzt.
„Der Abend hat gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Praxis, Kommunen und Landesebene ist“, betonte Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Der Ganztagsanspruch ist eine echte Chance für mehr Chancengerechtigkeit und für Familien. Mir ist wichtig, diesen Prozess offen zu begleiten und die Perspektiven aus der Praxis einzubinden.“

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