­

Bätzing-Lichtenthäler zu Wolfsichtungen rund um Wissen: „Es braucht Lösungen und Hilfen nah an der Lebenswirklichkeit“

„Der Wolf bewegt sich immer aktiver in das Umfeld von Menschen und Weidetieren, auch in unserer Region. Damit müssen wir ebenso aktiv umgehen – gemeinsam als Politik, Gesellschaft, Landwirte und Naturschützer. Auf diesem Weg haben wir auch auf Betreiben der SPD-Landtagsfraktion mit der Aufnahme des Wolfes ins Landesjagdrecht und ins Bundesjagdgesetz bereits Fortschritte erzielt. Aber wir dürfen nicht stehen bleiben, das zeigen die aktuellen Sichtungen einmal mehr.“ Mit diesen Worten reagiert die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler auf die aktuellen Wolfsichtungen rund um Wissen und die erneut aufgeflammte Debatte um den Umgang mit dem Raubtier. „Es geht mir darum, Lösungen und Hilfen zu finden, die nah an der Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort sind. Dafür werde ich mich auch aktuell weiter intensiv einsetzen“, so Bätzing-Lichtenthäler
Sie verweist dabei erneut darauf, dass es um einen zeitgemäßen und praxisnahen Umgang mit dem Wolf gehen muss, der sowohl die Erfordernisse des Naturschutzes als auch der Landwirtschaft und insbesondere der Weidetierhaltung berücksichtigt. „Als SPD-Landtagsfraktion haben wir früh in der Debatte ein viel beachtetes Positionspapier zum Thema vorgelegt. Mittlerweile ist der Wolf ins Landesjagdrecht und, wie in einem Schreiben von mir gemeinsam mit dem Abgeordneten-Kollegen Hendrik Hering gefordert, ins Bundesjagdgesetz aufgenommen worden“, so Bätzing-Lichtenthäler. „All das schafft Klarheit und bringt die Interessen von Artenschutz, Tierhaltung und Menschen im ländlichen Raum ins Gleichgewicht. Mit weiteren Fortschritten auf Landesebene und in der Region, die wir im engen Dialog erarbeiten wollen, können wir auch im Westerwald einen vernünftigen Umgang mit dem Wolf finden.“

Zurück