Topthema: Künstler – Wirtschaftliche und soziale Lage verbessern!

Veröffentlicht am 21.12.2012 in Bundespolitik

Die Situation vor allem bildender Künstlerinnen und Künstler ist in vielen Fällen dramatisch. Die Zahlen der Künstlersozial-kasse und eine Studie des Bundesverbandes der Bildenden Künstler (BBK) aus dem Jahr 2008 machen das deutlich. Deshalb war es uns wichtig, mit Vertretern der Museen, der Galerien, der Kunstvereine und der Künstler, darüber im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages zu sprechen.

Dabei wurde deutlich, dass es neben der Verankerung eines gesetzlichen Anspruchs auf eine Ausstellungsvergütung im Urheberrecht oder der Zahlung eines Ausstellungshonorars nach dem schwedischen Modell, weitere Ansätze gibt, die wirtschaft-liche und soziale Lage von bildendenden Künstlerinnen und Künstlern zu verbessern.
Das schwedische Modell – durch eine Veranstaltung und eine Publikation der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) im Oktober 2010 in Deutschland bekannt geworden – bietet dafür sicherlich einen Ansatzpunkt, der beispielsweise in Sachsen ganz aktuell mit einer eigenen Richtlinie aufgegriffen wurde. Daneben müssen aber auch Instrumente, wie die Erhöhung der Ankaufsetats öffentlicher Ausstellungshäuser, die Förderung von Ateliers, Galerien und Messen sowie der Erhalt der Künstlersozialkasse betrachtet und gezielt verbessert werden.
Seit Jahren beobachten wir die zunehmend prekäre Einkommenssituation nicht nur der bildenden Künstlerinnen und Künstler.
Wir haben mit unserem Antrag „Die soziale und wirtschaftliche Lage der Kultur- und Kreativschaffenden“ eine ganze Reihe von Aspekten benannt, bei denen politischer Handlungsbedarf besteht.
Wir fordern die Bundesregierung unter anderem auf, notwendige Anpassungen beim Urhebervertragsrecht vorzunehmen, den Anspruch auf Arbeitslosengeld I auch für kurz befristet Beschäftigte zu ermöglichen, die soziale Absicherung insbesondere für Soloselbstständige und nicht ständig Beschäftigte insgesamt zu verbessern sowie soziale

 

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