Finanzen: Brandbriefe – Gemeinnützige Organisationen im Visier!

Veröffentlicht am 20.09.2013 in Bundespolitik

Es ist unglaublich. Die Familienunternehmer haben gemeinnützige Organisationen angeschrieben. Sie drohen offen damit, ihre Spendenbereitschaft zu überdenken. Die Angstmacher-Kampagne der Familienunternehmer gegen die Vermögenssteuerpläne der SPD beziehungsweise ähnliche Pläne der Grünen erreicht damit einen neuen Höhepunkt.

Die Familienunternehmer drohen offen mit der Einstellung ihrer gemeinnützigen Spenden und versuchen so, den Deutschen Olympischen Sportbund, den Bundesverband Deutscher Stiftungen und andere für ihre höchst parteiliche und peinliche Kampagne zugunsten von FDP und CDU einzuspannen.

Das ist schäbig und schadet der Zivilgesellschaft in Deutschland. Offensichtlich ist den Familienunternehmern ihre Spendentätigkeit doch nicht so wichtig, wie sie immer tun.
Für die zugrundeliegenden Horror-Rechnungen der Familienunternehmer gibt es keine reale Basis. Wir werden keine Vermögensteuer einführen, die die Eigenkapital-bildung und die Investitionsbereitschaft in Unternehmen einschränkt.

Das ignorieren die Familienunternehmer nur aus einem Grund: Sie fürchten in Wirklichkeit um die Teile ihrer Privatvermögen, die sie nicht ihren Betrieben zur Verfügung stellen – und machen deshalb Wahlkampf für Rösler und Merkel.
 

 

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