Die Zukunft der K108 stand im Fokus der Dörfertour

Veröffentlicht am 18.07.2022 in Allgemein

Auf ihrer Dörfertour wurde die heimische SPD-Landtagsabgeordnete in Mauden von Ortsbürgermeister Achim Reeh und Mitgliedern des Ortsgemeinderates begrüßt. 
Schnell wurde klar, wo der 120 Einwohner zählenden Gemeinde der Schuh drückt. Es ist der Straßenzustand der K108. Gemeinsam mit den Ratsmitgliedern lud Bürgermeister Reeh zu einer Begehung der Kreisstraße ein, um auf die zahlreichen Missstände aufmerksam zu machen. Straßenschäden, die bereits seit Jahren keine grundlegende Sanierung mehr erfahren haben, erregen vor Ort die Gemüter. „Erst wenn wir der Herabstufung der Kreisstraße als Gemeindestraße zustimmen, wird eine Instandsetzung erfolgen“, erläuterten die Ratsmitglieder den aktuellen Sachstand. Dieser Herabstufung könne man aber nicht reinen Gewissens zustimmen, da nicht klar sei, wie beispielswiese in 20 Jahren die Ortsgemeinde die Folgekosten alleine stemmen solle. 
Zusätzlich zu den Straßenschäden stellt sich vor allem im Winter eine weitere Herausforderung für die Maudener Bürger:innen, da die K108 dann nur sehr unregelmäßig vom Winterdienst angefahren und geräumt wird. „Dies stellt für unsere Einwohner eine große Belastung dar und es ist uns unerklärlich, wieso einfach ein ganzes Dorf aufs Abstellgleis gestellt wird, sobald Schnee die Straße unpassierbar macht“, echauffiert sich der Ortsbürgermeister und bittet die Abgeordnete um Unterstützung in dieser Angelegenheit.
 Bätzing-Lichenthäler sagte zu sich mit dem Winterdienst und dem zuständigen Landesbetrieb Mobilität in Verbindung zu setzen und um Abhilfe zu bitten. Zum Abschluss der Dörfertour nannten die Kommunalpolitiker noch den Hochwasserschutz als ein aktuelles Thema, welches sie umtreibt. „Die Gefahrenpotentiale von bachnaher Bepflanzung vor dem Hintergrund der Flutkatastrophe im Ahrtal kennend, bemühen wir uns auch in Mauden darum den Bach von Bepflanzung freizuhalten“, beschreibt Achim Reeh die aktuelle Situation. Dabei wünscht man sich vor Ort jedoch mehr Unterstützung der Kreisverwaltung als zuständige Behörde um sich vor Hochwassergefahren zu schützen. Die Landtagsabgeordnete versprach, die Kreisverwaltung über das Anliegen der Ortsgemeinde in Kenntnis zu setzen, damit die Gemeinde sich vorausschauend wappnen kann.

 

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